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AthleteCue · Ausgabe August 2026

Zuletzt aktualisiert am 25. August 2026

Kontakt und Redaktion

Ressort

Leichtathletik

Dieses Ressort beschreibt die messbare Seite der Leichtathletik: wie ein Protokoll gelesen wird, weshalb Halle und Freiluft getrennt geführt werden und was Bahn, Schuh und Zeitmessung zu einem Ergebnis beitragen. Laufende Wettkämpfe kommentieren wir nicht, Bestenlisten führen wir nicht.

Nadine Brunner 5 Beiträge im Ressort Stand: 25. August 2026

Übersicht

Beiträge im Ressort

Fünf Beiträge, drei kurze Erklärungen und die Begriffe, die in Reglementen selbstverständlich wirken.

Kurz erklärt

Notizen aus dem Ressort

Kurze Erklärungen zu Begriffen und Abläufen, die in den Beiträgen vorausgesetzt werden.

Sportstätte

Was eine Bahn genormt macht

Eine Rundbahn im Freien misst vierhundert Meter, gemessen an einer festgelegten Linie im Abstand zum inneren Rand. In der Geraden liegen je nach Anlage sechs bis neun Bahnen, im Innenraum finden Sprung- und Wurfanlagen Platz. Erst diese Normierung macht Ergebnisse überhaupt vergleichbar: Dieselbe Distanz muss überall dieselbe Distanz sein.

Dazu kommen Vorgaben, die von aussen kaum auffallen. Der Belag hat eine vorgeschriebene Dicke und Elastizität, die Neigung der Bahn ist nach beiden Richtungen begrenzt, und die Markierungen folgen festen Breiten. Wo eine dieser Vorgaben nicht erfüllt ist, bleibt eine Zeit für den Wettkampf gültig, nicht aber für Listen.

Leichtathletikstadion bei Tageslicht mit Rundbahn und Innenraum
Rundbahn, Innenraum und Anlagen folgen festen Massen. Die Geometrie ist die Voraussetzung dafür, dass zwei Ergebnisse überhaupt nebeneinander stehen können.

Kurz erklärt

Welche Spalten ein Protokoll hat

Neben Name, Bahn und Zeit stehen in einem Protokoll Angaben, die den Rahmen der Messung beschreiben: die Art der Zeitmessung, die Windangabe im Freien, die Höhenlage des Austragungsorts und, bei Sprints, die Reaktionszeit aus den Startblöcken.

Wer zwei Zeiten vergleicht, sollte deshalb zuerst diese Spalten lesen. Eine handgestoppte Zeit ist mit einer elektronisch gemessenen nicht vergleichbar, und ein Ergebnis aus grosser Höhe entsteht unter anderem Luftwiderstand als eines auf Meereshöhe.

Geschichte

Wie sich die Programme angeglichen haben

Viele Disziplinen standen Frauen erst spät offen. Distanzen, Gerätegewichte und Hürdenhöhen wurden über Jahrzehnte schrittweise angepasst, oft in mehreren Etappen und nicht in allen Verbänden gleichzeitig.

Heute stimmen die Programme in der Leichtathletik weitgehend überein. Unterschiedlich bleiben einzelne technische Vorgaben, etwa Gewichte im Wurf und Höhen im Hürdenlauf; sie sind im Reglement festgehalten und nicht Ergebnis einer Einzelentscheidung.

Glossar

Begriffe aus dem Ressort

Vier Begriffe, die in diesem Ressort immer wieder vorkommen. Das vollständige Glossar steht auf der Startseite.

Zwischenzeit
Eine Messung an einem festgelegten Punkt der Strecke. Sie zeigt die Aufteilung eines Rennens, nicht das Endergebnis.
Windmessung
Die Erfassung der Luftbewegung in Laufrichtung bei Sprints und Sprüngen im Freien. Für Bestenlisten gilt eine Obergrenze beim Rückenwind.
Reaktionszeit
Die Spanne zwischen Startsignal und einer messbaren Kraftänderung an der Fussplatte. Unterhalb einer im Reglement festgelegten Schwelle gilt der Start als Fehlstart.
Hallenrunde
Die verkürzte Runde im Winter, in der Regel zweihundert Meter, mit überhöhten Kurven statt flacher Bahn.