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AthleteCue · Ausgabe August 2026

Zuletzt aktualisiert am 25. August 2026

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Ressort

Schwimmen

Schwimmen wird an Stellen entschieden, die von der Tribüne aus kaum zu sehen sind: an der Wand, unter der Oberfläche und im Kampfgericht. Dieses Ressort erklärt die Technik dieser Abschnitte und die Regeln, die sie begrenzen.

Nadine Brunner 5 Beiträge im Ressort Stand: 25. August 2026

Übersicht

Beiträge im Ressort

Fünf Beiträge, drei kurze Erklärungen und die wichtigsten Begriffe aus Becken und Reglement.

Kurz erklärt

Notizen aus dem Ressort

Kurze Erklärungen zu Begriffen und Abläufen, die in den Beiträgen vorausgesetzt werden.

Sportstätte

Was ein schnelles Becken ausmacht

Ein Becken gilt als schnell, wenn es Wellen aufnimmt, statt sie zurückzuwerfen. Dafür sorgen mehrere Bauteile zugleich: eine ausreichende Wassertiefe, damit sich die Bewegung nach unten verteilt, Überlaufrinnen an den Rändern, die das Wasser abführen, und Leinen, deren Scheiben die Wellen an der Oberfläche brechen.

Dazu kommen Randbedingungen, die kaum auffallen. Äussere Bahnen liegen näher an der Wand und profitieren deshalb besonders von guten Rinnen. Auch die Breite der Bahnen spielt eine Rolle: Je mehr Platz zwischen zwei Startblöcken liegt, desto weniger stört die Bewegung der Nachbarbahn.

Sprungbrett über ruhigem Wasser, von oben aufgenommen
Ruhiges Wasser ist kein Zufall, sondern eine Frage der Bauweise: Tiefe, Rinnen und Leinen nehmen Bewegung aus dem Becken.

Kurz erklärt

Wie eine Bahnzuteilung entsteht

Nach den Vorläufen werden die Bahnen des nächsten Durchgangs nach Zeiten vergeben: Die schnellste Vorlaufzeit erhält die mittlere Bahn, die nächsten Zeiten die Bahnen daneben, und zwar abwechselnd nach links und rechts. So entsteht die bekannte Anordnung von innen nach aussen.

Der Grund ist praktisch. In der Mitte des Beckens ist das Wasser am ruhigsten, und von dort aus lässt sich das Feld nach beiden Seiten am besten überblicken. Eine Auslosung wäre einfacher, würde aber Bedingungen zufällig verteilen, die messbar unterschiedlich sind.

Vorbereitung

Wie eine Vereinssaison aufgebaut ist

Die Saison im Becken folgt einem Jahresplan aus Grundlagenarbeit, intensiven Blocks und Wettkampfphasen. Im Herbst liegt der Schwerpunkt auf Umfang und Technik, später verschiebt er sich zu kurzen, sehr intensiven Einheiten und zur Feinarbeit an Start, Wende und Übergang.

Zwischen Kurzbahn- und Langbahnphasen wechseln nicht nur die Beckenlängen, sondern auch die Anforderungen: Mehr Wenden bedeuten mehr Abstösse und mehr Unterwasserarbeit, weniger Wenden verlangen einen gleichmässigeren Rhythmus an der Oberfläche.

Glossar

Begriffe aus dem Ressort

Vier Begriffe, die in diesem Ressort immer wieder vorkommen. Das vollständige Glossar steht auf der Startseite.

Unterwasserphase
Der Abschnitt nach Start und Wende, in dem unter der Oberfläche geschwommen wird. Das Regelwerk begrenzt seine Länge.
Überlaufrinne
Die Rinne am Beckenrand, die Wellen aufnimmt und ableitet, statt sie ins Becken zurückzuwerfen.
Rollwende
Die Drehung um die Querachse bei Kraul und Rücken, gefolgt von Abstoss und Übergang.
Anschlag
Die vorgeschriebene Berührung der Wand. Je nach Lage gelten unterschiedliche Vorgaben, etwa beidhändig und gleichzeitig.